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    <title>Kernic Podcast (Deutsch)</title>
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    <description>Der Kernic Blog als Podcast - Technologie, Leben und Gedanken zum Anhören</description>
    <language>de</language>
    <copyright>Licensed under Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International</copyright>
    <lastBuildDate>Thu, 05 Feb 2026 18:21:13 +0000</lastBuildDate>
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      <title>ASUS ROG Xbox Ally X im Test</title>
      <link>https://kernic.net/de/asus-rog-xbox-ally-x-review/</link>
      <pubDate>Wed, 04 Feb 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>Geforce Now hat sich als ungeeignet für unterwegs herausgestellt. Als Alternative habe ich mir das ASUS ROG Xbox Ally X bestellt. Ist das Gerät meine Lösung für das Zocken fern ab meines PCs?</description><enclosure url="https://kernic.net/media/audio/asus-rog-xbox-ally-x-review-de.mp3"
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      <itunes:explicit>false</itunes:explicit><content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Monaten wurde mir klar, dass Geforce Now für mich nicht funktioniert. Wenn du die Gründe wissen willst, dann habe ich diese ausführlicher im Beitrag &ldquo;<a href="https://kernic.net/de/asus-rog-ally-x-instead-of-geforce-now/">Das ASUS ROG Xbox Ally X statt GeForce Now</a>&rdquo; beschrieben. Vor drei Monaten war ich mir noch nicht sicher, welches Gerät ich genau wähle. Ich konnte aber zu einem relativ guten Preis das <a href="https://rog.asus.com/de/gaming-handhelds/rog-ally/rog-xbox-ally-x-2025/">ASUS ROG Xbox Ally X</a> kaufen und hatte inzwischen einige Zeit, das Gerät zu testen.</p>
<h2 id="hardware--verarbeitung">Hardware &amp; Verarbeitung</h2>
<p>Fangen wir mit den technischen Daten an:</p>
<ul>
<li>Typ: Handheld Gaming PC</li>
<li>Display: 7 Zoll IPS 144Hz FullHD (1920x1080 Pixel) Display mit VRR (Variable Refresh Rate)</li>
<li>Prozessor: AMD Ryzen™ AI Z2 Extrem</li>
<li>Arbeitsspeicher: 24GB LPDDR5X (fest verlötet)</li>
<li>Festplatte: 1TB PCIe 4.0 SSD (M.2 2280, austauschbar)</li>
<li>Bluetooth 5.2, WiFi 6E</li>
<li>Betriebssystem: Windows 11 mit FSE (Full Screen Experience)</li>
</ul>
<p>Die technischen Daten sind am Ende aber gar nicht so aussagekräftig. Der Prozessor ist speziell für den Einsatz in Handhelds entwickelt und schwer mit denen von Desktop Computern oder Notebooks vergleichbar. Klar ist, dass dieser mehr Leistung hat als seine Vorgänger. Dabei ist er aber eher eine Evolution und keine Revolution. Den Arbeitsspeicher muss sich das System mit dem Grafikprozessor teilen. Da wirken die 24 GB gar nicht mehr so groß, für FullHD aber locker ausreichend. Schön finde ich, dass sich die SSD austauschen lässt. Ich habe das nicht gemacht und auch nicht vor, aber manchen dürfte 1TB zu wenig sein. Der für mich spannendste Punkt war aber das angepasste Windows 11, welches mit der Full Screen Experience (FSE) endlich eine Oberfläche optimiert für Handhelds liefern soll.</p>
<p>Die Bedienung des Geräts ist für mich dabei ausgezeichnet. Ich habe Beschwerden zu den ABXY-Tasten gelesen, dass diese zu laut sind. Ich finde sie knackig und denke, dass sie mit der Zeit etwas leiser bzw. ausgeleierter werden. Alle anderen Tasten und Sticks funktionieren bei mir aber einwandfrei. Ein Manko bei der Verarbeitung gibt es aber. Beim rechten Griff sitzt das Gehäuse nicht perfekt, es gibt einen minimalen Spalt. Da man den Griff fest in der Hand hat, bewegen sich die Gehäuseteile und es knarzt ganz leicht. Bei dem Preis sollte das eigentlich nicht sein. Aber es schränkt weder die Funktion noch die Ergonomie ein.</p>
<p>Einen letzten Punkt habe ich aber noch: Das Gerät ist zwar perfekt ausbalanciert und kippt in keine Richtung, doch das Display ist angewinkelt. Wenn man das Gerät auf die Rückseite legt, dann ist das Display leicht nach hinten gekippt. Wenn ich das Gerät in den Händen hatte war das eigentlich ganz gut. Es verwirrt mich aber bis heute, da man von der Nintendo Switch und anderen mobilen Konsolen ein ebenes Display gewohnt ist. Hier muss ich mich einfach noch umgewöhnen.</p>
<h2 id="software-windows-11-mit-fse">Software: Windows 11 mit FSE</h2>
<p>Die FSE ist der erste Wurf von Microsoft, eine Oberfläche für Handhelds zu optimieren. Beim Start des Gerätes wird anstatt des bekannten Desktops eine touch und controllerfreundliche Oberfläche geladen. Damit fallen auch alle Systemdienste weg, welche für den Desktop benötigt werden. Das soll Ressourcen für den eigentlichen Einsatz, das Gaming, freigeben. Begrüßt wird man von einer Startseite, welche die letzten Spiele anzeigt, gefolgt von allerlei Kacheln die hauptsächlich den Xbox Game Pass oder kaufbare Spiele im Xbox Store bewerben. Diese Seite ist für mich also absolut uninteressant. Ich habe alle meine Spiele auf Steam und plane auch nicht, künftig den Game Pass zu abonnieren oder Spiele bei Microsoft zu kaufen.<br>
Aber das Menü an der linken Seite lässt mich auf eine Bibliothek zugreifen. Diese zeigt alle installierten Spiele an, auch von Steam und Co. Zumindest, nachdem man die Launcher und darin die Spiele installiert hat. Unschön ist aber, dass dabei die Desktop Icons und keine Cover verwendet werden. Um das zu ändern muss man das <a href="https://www.steamgriddb.com/">SteamGridDB</a> Addon installieren. Das Addon erlaubt es, die Icons, Banner und Cover auszutauschen und bietet dazu bereits Optionen an.<br>
Nervig ist, dass ich jedes Mal beim Beenden eines Spiels oder beim Druck auf die Xbox-Taste nicht in der Bibliothek, sondern auf der Startseite lande.</p>
<p>Wenn wir bei nervig sind, dann muss man auch das Aktualisieren des Systems erwähnen. Updates gibt es über FSE, ASUS ArmoryCrate, den Windows Store und Windows Update. Und natürlich Steam, wenn man das nutzt. Ich glaube, mehr verteilen kann man die Updates auch nicht. Es gibt auch keine Benachrichtigung für neue Updates, man muss die Programme einzeln abklappern und nachschauen. Hier müssen Microsoft und ASUS auf jeden Fall noch nachbessern.</p>
<p>Schön hingegen finde ich die Gamebar. Mit einem Knopfdruck öffnet sich eine Leiste, in welcher die wichtigsten Einstellungen erledigt werden können. Die Gamebar bietet aber auch weitere Tools, beispielsweise für Screenshots, Videoaufnahmen oder KI Hilfe in Spielen. Letztere habe ich nur kurz getestet. Die Hilfe funktioniert, ist aber generisch. Trotz Zugriff auf das Spiel wurde mir keine Hilfe für genau diesen Moment geliefert, sondern allgemeine Tipps zum Spiel.</p>
<p>Was mich wirklich gestört hat ist der Standby. Eigentlich soll man jederzeit einfach kurz auf den Powerbutton drücken können und das Gerät geht in den Ruhezustand. Ein weiteres Betätigen des Powerbuttons soll das Gerät nach wenigen Sekunden aufwecken und man dort weitermachen können, wo man aufgehört hat. Ich schreibe absichtlich &ldquo;soll&rdquo;. Oft funktioniert das ganz gut, aber oft eben auch nicht. Mal geht zwar das Display aus, das Gerät aber nicht in den Standby und verbraucht weiter Strom. Manchmal lässt es sich nicht richtig aufwecken und man drückt mehrfach verzweifelt auf den Powerbutton, bis das Gerät anspringt. Oder es springt nicht mehr an und man muss es hart neu starten. Also immer Speichern vor dem Standby.</p>
<p>Der größte Vorteil von Windows ist aber, dass man sich erstmal keine Gedanken machen muss, ob ein Spiel läuft. Alle laufen unter Windows. Trotzdem: Alles in allem ist das System noch nicht ausgereift und für Spieler, welche ausschließlich auf Steam setzen unpraktisch. Mit etwas Bastelei kann man das System aber dazu bringen, statt Microsofts FSE auf Steams Handheld Oberfläche zu wechseln. Leider war das bei mir nicht ganz so flüssig und das Problem mit den Updates besteht weiter.</p>
<h2 id="software-steamos-als-alternative">Software: SteamOS als Alternative</h2>
<p>Auf meinem Desktop Computer nutze ich Arch Linux, beruflich MacOS. Ich habe dementsprechend keinen Bezug zu Windows. Was liegt da näher, als eine Linux-basierte Alternative auszutesten? Erst hatte ich an Bazzite gedacht. Das ist offiziell auf das Xbox Ally X portiert worden und sollte problemlos funktionieren. Letztendlich habe ich mich aber für SteamOS entschieden. Mit der Beta Version 3.8 hat Valve den Support für den Handheld hinzugefügt und ich konnte SteamOS problemlos installieren und sogar auf 3.9 Beta updaten.</p>
<p>Unter SteamOS läuft auch der Standby ganz anders. Er funktioniert genau so, wie man das erwartet. Ein Drücken auf den Powerbutton und das Gerät geht in den Energiesparmodus. Ein weiteres Drücken und innerhalb von drei Sekunden ist man wieder an der Stelle, an der man aufgehört hat. Anfangs muss man SteamOS noch etwas konfigurieren, damit alle Funktionen und Tasten gehen. Dann läuft es absolut flüssig und zuverlässig. Was nicht geht sind BIOS Updates und die Steuerung der RGB Beleuchtung der Sticks. Diese hatte ich schon unter Windows deaktiviert, weil sie mich gestört hat. Kein Nachteil also für mich. BIOS Updates schon eher. Dazu habe ich einen Windows-to-go Stick eingerichtet und starte einmal im Monat Windows, damit ArmoryCrate das BIOS aktualisieren kann. Nicht optimal, aber verschmerzbar. Was mir mit Linux verwehrt bleiben wird sind die angekündigten KI Funktionen, beispielsweise das AI Upscaling. Bisher brauche ich das aber nicht.</p>
<p>Manche Spiele gehen unter Linux nicht, manche schlechter, manche besser. Aber die Leistung ist weitestgehend ähnlich zu Windows.</p>
<h2 id="gaming-erfahrung--performance">Gaming-Erfahrung &amp; Performance</h2>
<p>Das Gaming selbst ist weitestgehend unabhängig vom gewählten Betriebssystem. Bei der Performance kommt es extrem auf das Spiel an. Klar, die neusten AAA Spiele kann man nicht mit maximalen Details auf 1080p mit 144 FPS spielen. Man muss sich oft bei den Einstellungen rantasten und sich entscheiden, ob man unbedingt 1080p will, oder auch mit etwas weniger leben kann - zu Gunsten zusätzlicher Frames. Cyberpunk 2077 spiele ich in 1080p mit der Steam Deck Voreinstellung und liege irgendwo zwischen 35-45 FPS. Weniger als 60 FPS hat mich als PC Gamer doch erstmal erschreckt. Umso erstaunter war ich, dass sich das Ganze recht flüssig anfühlt. VRR dürfte hier massiv helfen und für ein stimmiges Spielgefühl sorgen.</p>
<p>Bei Dune: Awakening, an meinem PC komme ich wegen meiner alten CPU gerade so auf 40 FPS, schafft das XAX erstaunliche 50-60 FPS, mit FSR3 Frame Generierung auch 70-80 FPS. Klar, auch hier auf den niedrigsten Einstellungen. Tony Hawks 1+2 erreicht auf mittleren bis hohen Einstellungen 60 FPS und mehr, Need for Speed Unbound auch. Hier kann man mit den Einstellungen sogar noch etwas runter gehen und dann die Leistungsaufnahme des Geräts reduzieren. Damit verlängert sich die Akkulaufzeit spürbar. Ein Extremfall ist hier Hades bei mir, welches mit vollen Einstellungen auf 7 Watt problemlos 60 FPS erreicht. Selbst mit 4 Watt sind dauerhaft über 30 FPS möglich. Und damit eine Akkulaufzeit von über 7 Stunden.</p>
<p>Bei Cyberpunk 2077 müssen es aber schon 25 Watt sein, um über 30 FPS in FullHD zu kommen. Der 35 Watt Modus bringt nur wenige FPS mehr und erhöht eher die 1% Lows. Bei manchen Spielen, wie The Witcher 3, merkt man auch, dass sie für größere Bildschirme gemacht sind. Die Schrift ist recht klein, aber für mich noch lesbar.</p>
<h2 id="fazit">Fazit</h2>
<p>Das ASUS ROG Xbox Ally X ist ein Gaminggerät durch und durch, das merkt man. Und das macht es auch gut. Die Ergonomie ist hervorragend und einer Nintendo Switch um Längen überlegen, die Leistung für diese Größe beeindruckend und das Display gefällt mir auch sehr gut. Schön finde ich, dass man bei der Software flexibel ist und auch ein Linux seiner Wahl installieren kann.</p>
<p>Klar, kompetitive Shooter würde ich auf dem XAX nicht spielen. Aber gerade um die Singleplayer Spiele von meinem Pile of Shame zu spielen ist das Gerät super. Schnell eingepackt, schnell ausgepackt und jederzeit bereit. Keine Suche nach einem extra Controller, keine Suche nach einer Fläche für die Maus, keine Suche nach Internet für das Streaming. Einfach einschalten und loszocken.</p>
<p>Für eine UVP von 899 Euro sicher ein teurer Luxus. Für das gleiche Geld bekomme ich stärkere Gamingnotebooks oder kann vier Jahre Geforce Now bezahlen. Aber das Gaming ist dann eben nicht so einfach und komfortabel, wie mit dem XAX. Für mich hat sich die Investition gelohnt.</p>
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      <category>Reviews</category>
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    </item>
    <item>
      <title>Ghost ist Geschichte</title>
      <link>https://kernic.net/de/the-ghost-is-gone/</link>
      <pubDate>Tue, 13 Jan 2026 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>Seit 2022 lief dieser Blog auf Ghost CMS. Das hat sich jetzt geändert, aber warum?</description><enclosure url="https://kernic.net/media/audio/the-ghost-is-gone-de.mp3"
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      <itunes:summary>Seit 2022 lief dieser Blog auf Ghost CMS. Das hat sich jetzt geändert, aber warum?</itunes:summary>
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      <itunes:explicit>false</itunes:explicit><content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe diesen Blog Ende 2022 gestartet, nachdem ich meinen vorherigen Blog eingefroren habe. Ich hatte mich damals für Ghost CMS als System entschieden.
Die Gründe habe ich in diesem Beitrag genauer erklärt: <a href="https://kernic.net/de/now-its-kernic/">Jetzt wird es Kernic</a>.</p>
<p>Drei Jahre später ist meine Begeisterung für Ghost weitestgehend verflogen. Ich denke noch immer, dass es ein gutes CMS ist, aber der Fokus von Ghost passt nicht zu meinem Bedarf. Der Newsletter, die zentrale Funktion von Ghost, klingt zwar gut, passt nur nicht zu meiner Art Blog. Dazu mag der technische Unterbau von Ghost modern und zusätzlich Open-Source sein, aber Ghost ist spürbar für die kostenpflichtige gehostete Version Ghost(Pro) gedacht. Für das Self-Hosting ist es hingegen unnötig kompliziert.
Ich habe es bis heute nicht hinbekommen, das geplante Veröffentlichen von Beiträgen oder ActivityPub zum Laufen zu bekommen.</p>
<p>Zu Black Friday hatte ich dann einen neuen Server gemietet, um meine Systeme auf einer modernisierten Plattform neu aufzusetzen. Das war die perfekte Gelegenheit, um eine Alternative zu finden. Als Erstes kam mir WordPress in den Kopf. Das erlaubte über Plugins nicht nur die Anbindung an ActivityPub, sondern auch das Erstellen eines multilingualen Blogs.<br>
Kurzerhand habe ich den Blog auf WordPress migriert und alles live genommen &hellip; für zwei Tage. Dann war ich von WordPress so genervt, dass ich den alten Ghost-Blog wieder aktiviert und mich auf die erneute Suche begeben habe.</p>
<p>Das Ergebnis siehst du hier. Im Hintergrund hat sich einiges geändert, aber es gibt auch viele Änderungen für dich als Leser.</p>
<p>Am offensichtlichsten ist sicher das Design. Es ist einfacher und schlichter: reines HTML, CSS und eine kleine Prise JavaScript. Keine fremden Frameworks, Schriften oder andere Ressourcen. Deine Daten werden also nicht an andere Anbieter geschickt, einzig wenn ich externen Content wie YouTube-Videos einbinde. Hier suche ich noch nach einer guten Lösung.<br>
Um das zu erreichen, musste ich einige Dinge ändern. Der Newsletter ist weg, was die vier Abonnenten aber kaum stört; sie haben eh nur die Hälfte der Newsletter geöffnet.<br>
Die Kommentarfunktion ist auch verschwunden. Drei Kommentare in drei Jahren rechtfertigen den Aufwand nicht.
Dafür wird die Seite jetzt mit <a href="https://gohugo.io/">Hugo</a> komplett vorab erstellt und auf den Server geladen. Dieser liefert dir nur noch statische Seiten aus. Ohne interaktive Elemente gibt es auch keinen Bedarf, irgendwelche Informationen über dich auf deinem Gerät oder meinem Server zu speichern. Hier bekommst du keine Kekse, also Cookies.</p>
<p>Andere Änderungen wirst du vermutlich nicht sofort erkennen. Die größte ist sicher, dass mein Blog jetzt multilingual ist. Die Hauptsprache wird zukünftig Englisch sein, aber jeglicher Inhalt ist immer auch auf Deutsch verfügbar. Damit möchte ich einerseits die Zielgruppe dieses Blogs vergrößern, andererseits aber auch mein Englisch trainieren. Die bisherigen rein deutschen Inhalte habe ich mithilfe von <a href="https://translate.kagi.com">Kagi Translate</a> nachträglich übersetzt.<br>
Auf dem alten Blog konnte man sich einzelne Beiträge vorlesen lassen. Das musste ich aber für jeden Beitrag manuell generieren lassen und einbinden. Neu wird diese Audioversion komplett automatisch erstellt, und auch die alten Beiträge in beiden Sprachen wurden nachträglich mit einer Audiodateiversion ergänzt. Passend dazu habe ich zum normalen RSS-Feed noch einen Podcast-Feed erstellt.<br>
Fühle dich also frei, die Blogposts nicht nur zu lesen, sondern auch im Browser oder der Podcast-App deiner Wahl anzuhören.</p>
<p>Das war’s für den Moment. Hast du Feedback? Schreib mir doch auf <a href="https://troet.cafe/@kernic">Mastodon</a>.</p>
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      <category>Blog</category>
      <category>personal</category>
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      <category>technical</category>
    </item>
    <item>
      <title>Adressen in Stargates</title>
      <link>https://kernic.net/de/addresses-in-stargates/</link>
      <pubDate>Thu, 11 Dec 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>Stargate ist für mich eine der besten Science Fiction Serien. Ich mochte den humoristischen und geerdeten Ansatz. Raumschlachten sind nebensächlich, die Hauptreisemethode sind die Namensgebenden Sternentore. Aber wie funktionieren die Adressen eigentlich?</description><enclosure url="https://kernic.net/media/audio/addresses-in-stargates-de.mp3"
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      <itunes:summary>Stargate ist für mich eine der besten Science Fiction Serien. Ich mochte den humoristischen und geerdeten Ansatz. Raumschlachten sind nebensächlich, die Hauptreisemethode sind die Namensgebenden Sternentore. Aber wie funktionieren die Adressen eigentlich?</itunes:summary>
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      <itunes:explicit>false</itunes:explicit><content:encoded><![CDATA[<h2 id="plötzliche-verwirrung">Plötzliche Verwirrung</h2>
<p>Es war so ein Abend, an welchem ich nicht innerhalb von 10 Sekunden eingeschlafen bin. Stattdessen schoss mir eine Frage in den Kopf:</p>
<blockquote>
<p>Wie funktioniert eigentlich das Adresssystem der Stargates?</p>
</blockquote>
<p>Ich erinnerte mich daran, dass eine Stargate Adresse, zumindest innerhalb der Milchstraße, aus sieben Symbolen besteht. Sechs Symbole für das Ziel, eines für den Ursprung. Zur Verfügung stehen 36 Symbole.</p>
<p>Moment? Wenn es 36 Symbole gibt und eines davon zwingend für den ursprüng steht, wie kann es dann mehr als 36 Stargates geben?</p>
<h2 id="falsche-annahme">Falsche Annahme</h2>
<p>Ohne Lösung für das Problem bin ich dann eingeschlafen. Am nächsten Morgen spukte das Problem aber noch immer durch meinen Kopf und ich habe eine Recherche im Internet gestartet.</p>
<p>Schnell habe ich meinen Fehler erkannt. Ich hatte angenommen, dass die Stargates in der Milchstraße alle identisch sind. Es ist aber wohl so, dass nur 35 Symbole identisch sind und das 36. Symbol sich von Gate zu Gate unterscheidet. Weil es eben für den Planeten steht.</p>
<blockquote>
<p>Dieser Beitrag ist bewusst kurz gehalten. Er fängt einen Gedanken von mir ein ohne tief in das Thema einzutauchen.<br>
Was hälst du von dieser Art Beitrag?</p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
      <category>Multimedia</category>
      <category>scifi</category>
      <category>tech</category>
      <category>entertainment</category>
    </item>
    <item>
      <title>Musik aus Europa mit Deezer</title>
      <link>https://kernic.net/de/music-from-europe-with-deezer/</link>
      <pubDate>Mon, 08 Dec 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>Ich bin kein Musik Enthusiast. In meinem ganzen Leben habe ich keine Kassette, CD oder MP3 gekauft. Zum Glück gibt es heute Musik Streaming Dienste. Seit einem halben Jahr testen wir Deezer, statt YouTube Music.</description><enclosure url="https://kernic.net/media/audio/music-from-europe-with-deezer-de.mp3"
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      <itunes:summary>Ich bin kein Musik Enthusiast. In meinem ganzen Leben habe ich keine Kassette, CD oder MP3 gekauft. Zum Glück gibt es heute Musik Streaming Dienste. Seit einem halben Jahr testen wir Deezer, statt YouTube Music.</itunes:summary>
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      <itunes:explicit>false</itunes:explicit><content:encoded><![CDATA[<h2 id="mega---make-europa-great-again">MEGA - Make Europa great again</h2>
<p>Motiviert durch die politische Lage in den USA, habe ich mir meine IT Landschaft angeschaut und doch mehr Dienste von dort entdeckt, als mir liebt ist. Kurzfristig habe ich den Entschluss gefasst, wenn möglich Dienste aus der EU zu verwenden. Hier ist zwar auch nicht alles perfekt, aber doch deutlich besser als auf der anderen Seite des Atlantiks.</p>
<p>Aber wie findet man Alternativen aus Europa? Das ist gar nicht so schwer, da inzwischen einige Menschen den selben Gedanken hatten und so hat <a href="https://www.constantingraf.at/">Constantin Graf</a> eine Webseite aufgesetzt, welche europäische Alternativen aufzeigt:<br>
<a href="https://european-alternatives.eu/">https://european-alternatives.eu/</a></p>
<h2 id="den-ersten-schritt-gehen">Den ersten Schritt gehen</h2>
<p>Auch wenn es für fast alles Alternativen gibt, nicht alles lässt sich einfach und kurzfristig migrieren. Aber beim Musikstreaming sind die Anbieter weitestgehend austauschbar. Bisher habe ich dazu <a href="https://music.youtube.com/">YouTube Music</a> benutzt. Das hatte für mich zwei Vorteile:</p>
<ul>
<li>YouTube Music bietet Zugriff auf alle Audioinhalte von YouTube. Damit hat man auch sehr viele Remixes und Mashups zur Auswahl, die es bei anderen Anbietern nicht gibt.</li>
<li>Bei YouTube Premium ist nicht nur YouTube Music dabei, sondern YouTube wird auch werbefrei.</li>
</ul>
<p>Trotzdem ist <a href="https://www.youtube.com/">YouTube</a> von <a href="https://abc.xyz/">Alphabet</a> (Google), also Teil eines der größten Tech-Giganten der Welt - mit Hauptsitz in den USA. Dazu hat sich das Unternehmen bei Donald Trump angebiedert und damit den Profit über die Moral gestellt¹.</p>
<h2 id="alternative-auswählen">Alternative auswählen</h2>
<p>Es gibt derzeit vier Alternativen: Spotify, Qobuz, Deezer und Soundcloud. Der Titel des Beitrags nimmt meine Wahl schon vorweg: Deezer. Aber warum?</p>
<p>Soundcloud ist kein Musikstreaming Dienst in der Art, die ich suche. Dort gibt es hauptsächlich selbst hochgeladene Musik, größere Musiklabels sind dort nicht vertreten. Also fehlen viele bekannte Künstler, die ich trotzdem hören möchte.</p>
<p>Spotify ist sicher der bekannteste Musikstreamingdienst auf dem Markt und der Pionier. Aber hinter Spotify stecken viele Investoren aus den USA, der Dienst ist bis heute nicht finanziell tragfähig² und bezahlt Künstler nicht gut.</p>
<p>Bleibt Qobuz und Deezer. Beide Dienste sind aus Frankreich. Qobuz fokussiert sich mehr auf High-Res Musik und hat eine kleinere Bibliothek, Deezer orientiert sich mehr an Spotify, bietet aber im Gegensatz zum Platzhirschen auch Musik in höherer Qualität an.</p>
<p>Am Ende habe ich mich, hauptsächlich wegen der größeren Bibliothek und dem geringeren Preis, für Deezer entschieden.</p>
<h2 id="mein-eindruck">Mein Eindruck</h2>
<p>Im Grund funktionieren die Musikstreaming Dienste recht ähnlich. Es gibt persönliche und öffentliche Playlisten, man kann Künstler suchen und es gibt Vorschläge. Die Deezer App auf dem iPhone funktioniert problemlos und die Windows Anwendung gar nicht. Wenn ich das Fenster verschieben möchte, dann stürzt die Anwendung wortlos ab. Ich verwende aber einfach die Webseite, die funktioniert problemlos.</p>
<p>Unterhaltsam für Zwischendurch ist die Quiz Funktion. Damit kann man mit Freunden Musiktitel raten und schauen, wer sich besser auskennt. Sicher keine Hauptfunktion, aber lustig umgesetzt. Hörbücher und Podcasts bietet Deezer auch. Erstere sind nicht so komfortabel zu hören, da es keine Lesezeichen gibt. Und für Podcasts konnte ich mich bisher nicht begeistern.</p>
<p>Alles in Allem ist Deezer solide. Die Musikbibliothek lässt kaum etwas vermissen, abgesehen von den Remixes. Die Apps sind auf Musik ausgelegt und machen das gut. Vieles ist auch in High-Res verfügbar und Songtexte sind in die Anwendungen integriert.</p>
<h2 id="quellen">Quellen</h2>
<p>¹ <a href="https://time.com/7218225/google-maps-gulf-of-america-search-impeach-trump-calendar-holidays/">https://time.com/7218225/google-maps-gulf-of-america-search-impeach-trump-calendar-holidays/</a><br>
² <a href="https://www.techloy.com/despite-adding-over-8-million-premium-subscribers-spotify-ended-q2-2025-at-a-loss/">https://www.techloy.com/despite-adding-over-8-million-premium-subscribers-spotify-ended-q2-2025-at-a-loss/</a></p>
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      <category>Multimedia</category>
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      <category>tech</category>
    </item>
    <item>
      <title>Meine Wünsche an ein Smartphone OS</title>
      <link>https://kernic.net/de/my-wishes-for-a-smartphone-os/</link>
      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>Ich habe Smartphones schon genutzt, bevor es den Begriff gab. Mein erster Computer für die Hosentasche war ein HTC Diamond mit Windows Mobile und Stiftbedienung. Nicht alles war perfekt, aber manches vermisse ich bis heute.</description><enclosure url="https://kernic.net/media/audio/my-wishes-for-a-smartphone-os-de.mp3"
                 type="audio/mpeg" length="1013890"/><itunes:title>Meine Wünsche an ein Smartphone OS</itunes:title>
      <itunes:author>Kernic</itunes:author>
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      <itunes:explicit>false</itunes:explicit><content:encoded><![CDATA[<p>Seitdem hatte ich viele Smartphones in der Hand und auch selbst im Einsatz. Aktuell nutze ich ein Apple Gerät, davor hatte ich aber Android Geräte. Zwischendrin einen sehr kurzen Ausflug zu <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/WebOS">webOS</a> und dann natürlich noch <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jolla#Sailfish_OS">Sailfish OS</a>. Alle Systeme hatten etwas für sich und über die letzten 16 Jahre merkt man, wie sich grundlegende Funktionen durchsetzen.</p>
<p>War eine reine Gestensteuerung beim Jolla Smartphone mit Sailfish OS oder webOS noch extrem innovativ ist es heute Standard. Teilweise noch immer nicht so gut umgesetzt wie bei Sailfish OS, aber doch intuitiv genug. Und wenn man ehrlich ist, so groß sind die Unterschiede im Look&amp;Feel zwischen Android und iOS nicht mehr. iOS hat hier für mich zwar noch immer die Nase vorne, gerade was die Konsistenz angeht, aber die Konzepte ähneln sich sehr.</p>
<p>Und da liegt für mich auch das Problem. Homescreen mit Apps und Widgets, unten eine Schnellleiste, oben eine Statusleiste. Schnelleinstellungen rechts runterziehen, Benachrichtigungen links. Bei Android eventuell noch eine App-Übersicht, das wars. Aber auch nach 16 Jahren Smartphones habe ich nicht das Gefühl, dass dieses Konzept zu mir passt.</p>
<p>Ein paar Beispiele gefällig? Ich nutze die App Icons quasi nie. Ich tippe auf die Suche, tippe 1-3 Buchstaben ein und wähle die App aus. Maximal ein paar viel genutzte Apps öffne ich über das Icon auf dem Homescreen. Das aber auch nur, weil ich dort Benachrichtigungen habe. Diese sind mein zweites Ärgernis. Warum sind diese versteckt? Ich hätte sie am Liebsten auf dem Homescreen selbst als Liste.</p>
<p>Warum? Ich steuere meine Benachrichtigungen sehr genau. Welche App darf mir überhaupt Benachrichtigungen schicken? Welche Benachrichtigungen soll sie mir schicken? Teilweise auch wann. Und dann sind sie einfach versteckt hinter einem Swipe. Dabei sind die Benachrichtigungen der Grund, warum ich das Smartphone aus der Tasche hole. Ich will genau die Information, deshalb ist sie aktiv. Und dann direkt damit interagieren. Tja, versteckt&hellip; Und bei mir gilt leider: Aus den Augen, aus dem Sinn.</p>
<p>Ich bin mir gar nicht so sicher, denke aber, bei Windows Mobile hatte man die Benachrichtigungen auf dem Hauptbildschirm. Gut, da gab es eigentlich kaum Apps, die Benachrichtigungen geschickt haben. Aber Mails, Termine und Nachrichten waren da auf jeden Fall direkt sichtbar. Ich vermisse das.</p>
]]></content:encoded>
      <category>Opinion</category>
      <category>mobile</category>
      <category>tech</category>
      <category>opinion</category>
    </item>
    <item>
      <title>Manchmal ist es einfach das Kabel</title>
      <link>https://kernic.net/de/sometimes-its-just-the-cable/</link>
      <pubDate>Thu, 18 Sep 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>Vor einigen Wochen haben wir einen neuen Schrank ins Wohnzimmer gestellt und dafür etwas umgeräumt. Der Router ist auf den Schrank gewandert, also etwas höher und zwei Meter weiter von der Telefondose entfernt. Plötzlich war die Internetverbindung instabil und verband sich mehrmals am Tag neu.</description><enclosure url="https://kernic.net/media/audio/sometimes-its-just-the-cable-de.mp3"
                 type="audio/mpeg" length="1142250"/><itunes:title>Manchmal ist es einfach das Kabel</itunes:title>
      <itunes:author>Kernic</itunes:author>
      <itunes:summary>Vor einigen Wochen haben wir einen neuen Schrank ins Wohnzimmer gestellt und dafür etwas umgeräumt. Der Router ist auf den Schrank gewandert, also etwas höher und zwei Meter weiter von der Telefondose entfernt. Plötzlich war die Internetverbindung instabil und verband sich mehrmals am Tag neu.</itunes:summary>
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      <itunes:explicit>false</itunes:explicit><content:encoded><![CDATA[<h2 id="telekom-support-ist-vorbildlich">Telekom-Support ist vorbildlich</h2>
<p>Ich hatte erst keine Zeit für die Fehlersuche. Das erneute Verbinden trat zwar über zehn Mal am Tag auf, war aber so schnell, dass wir es meist nicht mitbekommen hatten. Wer es aber mitbekommen hat: Die Deutsche Telekom. Drei Tage, nachdem die Probleme angefangen hatten, bekam ich eine SMS. Die Deutsche Telekom hatte festgestellt, dass wir ein Problem mit unserer Verbindung hatten. Sie wollten uns gerne helfen, und wir sollten die Hotline anrufen.</p>
<p>Um ehrlich zu sein, hat mich das positiv überrascht: Proaktive Kommunikation mit dem Kunden, wenn dieser Probleme hat, wo gibt es das noch?<br>
Zeitlich war es jedoch ungünstig: Drei Tage später sind wir in den Urlaub gefahren und ich wollte nicht mit einer halbfertigen Fehlersuche nach Italien fahren. Ich habe die SMS also ignoriert und lag die nächsten drei Wochen am Strand.</p>
<h2 id="das-problem-ist-nicht-magisch-verschwunden">Das Problem ist nicht magisch verschwunden</h2>
<p>Drei Wochen später war ich gespannt. Eventuell war es ein externes Problem und wurde gelöst? Nein, war es leider nicht. Im Gegenteil, das Problem hatte sich sogar verschlimmert und wurde jetzt doch nervig. Ich wurde im Home-Office aus Meetings geworfen, GeForce Now wurde unterbrochen, VoIP wurde unterbrochen, und so weiter.</p>
<p>Ich hatte mich geistig schon auf das Telefonat mit der Telekom eingestellt. Zuerst dachte ich mir aber, woher das Problem kommen könnte. Zeitlich hatte ich rasch den Bezug zum Umzug der FRITZ!Box hergestellt. Die Vermutung lag nahe, dass dabei irgendwas nicht funktioniert. Als Erstes prüfte ich die Temperaturen des Routers. Eventuell bekommt er nicht genug Luft auf dem Schrank? Nein, das war es nicht.</p>
<p>Aber das Kabel von der Telefondose zum Router hing jetzt in der Luft, anstatt recht entspannt hinter dem TV-Schrank zu liegen. Der Router war fünf Meter von der Telefondose entfernt – das entsprach der maximalen Kabellänge.</p>
<h2 id="ins-blaue-hinein-und-getroffen">Ins Blaue hinein und getroffen</h2>
<p>Das Kabel ist schon alt und wurde mit dem Router geliefert. Meine Vermutung war jetzt, dass die Qualität des Kabels nicht besonders hoch ist und es dementsprechend nicht gut darauf reagiert, wenn es gespannt in der Luft hängt.</p>
<p>Bevor ich also einen Telekomtechniker kommen ließ, dachte ich, es sei einen Versuch wert. Auf Amazon bestellte ich dann schnell ein längeres Kabel und achtete darauf, dass die Qualität stimmte. Statt eines billigen Drahts wählte ich ein Kabel aus reinem Kupfer. Es hatte zehn Meter Länge, doppelt so lang wie zuvor.</p>
<p>Was soll ich sagen? Das Kabel wurde geliefert, ich habe das alte durch das neue ersetzt und die Verbindung neu gestartet. Seitdem gab es keinen Verbindungsabbruch mehr. Manchmal liegt es einfach an einem billigen alten Kabel. Auch wenn sie von außen alle gleich aussehen, kann ein ordentliches Kabel einen deutlichen Unterschied machen. Und es kann einem das Telefonat mit der Deutschen Telekom ersparen.</p>
]]></content:encoded>
      <category>Tutorial</category>
      <category>tech</category>
      <category>troubleshooting</category>
      <category>hardware</category>
    </item>
    <item>
      <title>Das ASUS ROG Xbox Ally X statt GeForce Now</title>
      <link>https://kernic.net/de/asus-rog-ally-x-instead-of-geforce-now/</link>
      <pubDate>Mon, 01 Sep 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>GeForce Now passt leider doch nicht zu meinem mobilen Lebensstil. Die Verbindung unterwegs ist zu schlecht und zu instabil. Ein Gerät, das Spiele lokal laufen lassen kann wird gesucht. Die neuen Gaming-Handhelds bieten sich an, gerade das ASUS Xbox ROG Ally X, oder?</description><enclosure url="https://kernic.net/media/audio/asus-rog-ally-x-instead-of-geforce-now-de.mp3"
                 type="audio/mpeg" length="1955344"/><itunes:title>Das ASUS ROG Xbox Ally X statt GeForce Now</itunes:title>
      <itunes:author>Kernic</itunes:author>
      <itunes:summary>GeForce Now passt leider doch nicht zu meinem mobilen Lebensstil. Die Verbindung unterwegs ist zu schlecht und zu instabil. Ein Gerät, das Spiele lokal laufen lassen kann wird gesucht. Die neuen Gaming-Handhelds bieten sich an, gerade das ASUS Xbox ROG Ally X, oder?</itunes:summary>
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      <itunes:explicit>false</itunes:explicit><content:encoded><![CDATA[<h2 id="geforce-now-doch-nicht-für-unterwegs">GeForce Now doch nicht für unterwegs</h2>
<p>Ich bin viel unterwegs. Jede Woche verbringe ich mehr als zehn Stunden im Zug. Zusätzlich einen Abend bei meinen Eltern abseits meines PCs. Trotzdem möchte ich natürlich auch fern der Heimat zocken können.<br>
Vor einigen Monaten hatte ich überlegt, ob ich mir ein Gaming-Notebook zulegen soll, und mich dagegen entschieden. Stattdessen fiel meine Wahl auf Nvidias Gamestreaming-Dienst GeForce Now. Klingt eigentlich auch nach einem fairen Deal. Für etwas mehr als 20 Euro pro Monat kann man viele seiner gekauften Spiele von überall in hoher Qualität zocken – Streaming macht es möglich.</p>
<p>Das eigentlich liegt auch weniger an Nvidia als am Internet selbst. Im Zug hat man zwei Optionen, um ins Internet zu kommen: über das Mobilfunknetz oder über das WLAN der Deutschen Bahn. Das Mobilfunknetz ist deutlich schneller, dafür aber auch deutlich schwankender. Komisch finde ich, dass gerade bei Einfahrt und Halt in die Bahnhöfe Mannheim und Karlsruhe quasi gar kein Mobilfunknetz verfügbar ist.<br>
Das WLAN ist zuverlässiger und hat selten ein komplettes Funkloch. Dafür ist es bei Weitem nicht schnell genug für GeForce Now.</p>
<p>Aber auch an anderen Orten ist das Internet nicht verlässlich. Diesen Beitrag schreibe ich gerade auf dem Campingplatz in Süditalien über den Hotspot meines Smartphones. Es gibt hier angeblich WLAN, ich habe es aber in einer Woche nicht geschafft, mich damit zu verbinden. Und die zwei bis drei von vier Strichen 5G sind vermutlich auch nur Marketing. Spitzengeschwindigkeit: 7 Mbit/s bei einem Ping von knapp 95 ms. Regelmäßig auch schlechter. Da macht GeForce Now auch wenig bis gar keinen Spaß.</p>
<h2 id="lokaler-sonnenschein-statt-entfernter-wolken">Lokaler Sonnenschein statt entfernter Wolken</h2>
<p>Das Experiment mit der Cloud ist, zumindest unterwegs, gescheitert. Ich muss auch ehrlich sein, auf einem MacBook zockt es sich, selbst mit einer Maus, einfach nicht so gut. Ich könnte, was ich noch nicht probiert habe, einen Controller mitnehmen. Aber dann muss ich noch immer das Notebook aufstellen und mit dem Internet verbinden. Dazu funktionieren meine Games unter macOS einfach nicht.</p>
<p>Die Alternative ist also, ein Gerät zu haben, das die Spiele lokal laufen lassen kann. Ein weiteres Notebook will ich nicht mitschleppen und es ist auch nicht auf Gaming optimiert. Also ein Gaming-Handheld. Zur Auswahl stehen hier Geräte mit Windows und Geräte mit SteamOS. Letzteres basiert auf Linux und ist wohl optimierter. Windows ist dafür flexibler. Ich habe da persönlich keine Präferenzen, zumal sich auf vielen Windows-Geräten inzwischen SteamOS oder Bazzite installieren lässt.</p>
<p>Die Suche nach Geräten war eigentlich gar nicht so schwer, dachte ich anfangs. Valve, MSI, Lenovo und ASUS sind die großen Anbieter auf dem Markt. MSI Claw und Lenovo Legion sind mir zu groß, Steam Deck und Legion Go zu schwach, und so blieb nur noch das ASUS ROG Ally X, und ich war kurz davor, es zu kaufen. Dann kam mir der Gedanke, dass die Geräte alle schon fast ein Jahr alt sind, und ich habe nach Ankündigungen für neue Generationen gesucht.</p>
<h2 id="microsoft-und-asus-arbeiten-zusammen">Microsoft und ASUS arbeiten zusammen</h2>
<p>Wenig Neues auf dem Markt. MSI hat gerade ein neues Claw mit Intel-APU veröffentlicht und Lenovo ein neues mit neuer AMD-APU angekündigt. Beide aber wieder zu groß. Valve wartet ab und sagt gar nichts. Bleibt noch ASUS. Siehe da: Ein neuer Gaming-Handheld wurde angekündigt, mit dem neuen AMD AI Z2 Extreme. Keine Revolution, aber doch 20–30 % mehr Leistung bei gleichem Stromverbrauch. Wäre eigentlich schade, das nicht abzuwarten, oder?</p>
<p>Ich bin unsicher, werde aber trotzdem warten. Warum unsicher? Das neue Handheld von ASUS wird ASUS ROG Xbox Ally X heißen und ist aus einer Zusammenarbeit mit Microsoft entstanden. Griffe im Xbox-Stil sollen es ergonomischer machen, aber auch dicker. Dazu bekommt es eine Xbox-Oberfläche spendiert und das Windows auf dem Gerät ist optimiert. Eigentlich klingt das ja gut. Endlich eine Oberfläche, die zu einem Handheld passt, und mehr Leistung für Spiele. Aber wie läuft es mit Steam? Ich habe bisher den Xbox Store gar nicht genutzt und habe das auch nicht vor. Spannend wäre für mich auch, ob ich darauf SteamOS oder Bazzite installieren könnte, wenn ich es wollte.</p>
<p>Dazu kommt der Preis: 899,00 € sind angekündigt oder vermutet. So ganz sicher ist der Preis noch nicht. Das ASUS ROG Ally X gibt es aktuell für 729,00 € online zu kaufen, also 19 % günstiger, und es wird mit dem Release des neuen Geräts sicher nochmal im Preis gesenkt. Die Mehrleistung schlägt sich also direkt im Preis nieder. Immerhin eins zu eins. Aber wie gesagt, ich warte auf den Release, schaue mir Tests an, und dann werde ich mich entscheiden. Es wird aber mit hoher Sicherheit ein Gerät von ASUS werden.</p>
<p>Ich freue mich auf jeden Fall darauf, auch unterwegs zocken zu können, auch wenn das Internet nicht so schnell oder stabil ist.</p>
]]></content:encoded>
      <category>Gaming</category>
      <category>gaming</category>
      <category>hardware</category>
      <category>review</category>
    </item>
    <item>
      <title>Mein Auto: Irgendwas mit der Lenkung stimmt nicht</title>
      <link>https://kernic.net/de/my-car-something-wrong-with-steering/</link>
      <pubDate>Sat, 23 Aug 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>Mein BMW 118d ist inzwischen 14 Jahre alt und hat 450.000 km hinter sich. Ein Defekt ist also nicht verwunderlich. Die ungenaue Fehlermeldung hingegen schon. Selbst die Werkstatt konnte damit nichts anfangen.</description><enclosure url="https://kernic.net/media/audio/my-car-something-wrong-with-steering-de.mp3"
                 type="audio/mpeg" length="1548086"/><itunes:title>Mein Auto: Irgendwas mit der Lenkung stimmt nicht</itunes:title>
      <itunes:author>Kernic</itunes:author>
      <itunes:summary>Mein BMW 118d ist inzwischen 14 Jahre alt und hat 450.000 km hinter sich. Ein Defekt ist also nicht verwunderlich. Die ungenaue Fehlermeldung hingegen schon. Selbst die Werkstatt konnte damit nichts anfangen.</itunes:summary>
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      <itunes:explicit>false</itunes:explicit><content:encoded><![CDATA[<h2 id="viele-jahre-viele-kilometer">Viele Jahre, viele Kilometer</h2>
<p>Mein Auto ist alt und es wurde viel gefahren. Dabei war und ist ein Auto für mich primär eines: Ein Gebrauchsgegenstand zur Fortbewegung. Ich wasche es also nicht jeden Samstag und eine Delle nervt zwar, aber ist eine Begleiterscheinung der Nutzung. Aber wichtig ist, dass das Auto praktisch, zuverlässig, pflegeleicht und langlebig ist.</p>
<p>Diese Kriterien hat mein BMW 118d 14 Jahre lang weitestgehend erfüllt. Er bietet etwas weniger Stauraum, als ich gerne gehabt hätte, und ihm fehlte eine Anhängerkupplung (und 1200 Euro Nachrüstung war uns zu teuer). Das war es dann auch mit der Kritik. Fast 14 Jahre lang hat uns das Fahrzeug über 450.000 Kilometer durch die Welt gefahren, und das weitestgehend ohne Probleme. Verschleißteile ja, aber meist später als erwartbar. Letztes Jahr war dann die erste größere Reparatur für knapp 1.000 Euro fällig, bei welcher wir schon über die Wirtschaftlichkeit nachdachten. Aber auch der Defekt war nicht ungewöhnlich und das Auto sonst in gutem Zustand, zumindest technisch.</p>
<h2 id="irgendwas-mit-der-lenkung-oder-so">Irgendwas mit der Lenkung, oder so</h2>
<p>Bis vor vier Monaten plötzlich die Servolenkung ausfiel. Erst sporadisch, dann dauerhaft. Immer mit einem hämischen &ldquo;Pling&rdquo; und einem generischen Lenkradsymbol in der Anzeige. Die Werkstatt unseres Vertrauens hat sich das Auto dann angeschaut und war etwas verzweifelt. Ja, es ist die Servolenkung. Aber ob es der Servomotor oder eine Steuereinheit ist konnten sie nicht sagen. Die Schnittstelle zeigte leider nur eine generische Fehlermeldung an: Probleme mit der Servolenkung. Sie haben sich noch die Mühe gemacht und alle Kontakte durchgeprüft, geht. Aber ist es der Servomotor, die Steuereinheit für den Servomotor oder einer der anderen vier Steuereinheiten? Das war dem Auto einfach nicht zu entlocken.</p>
<p>Aber egal, ob Servomotor oder Steuereinheit, eine Reparatur inklusive Ersatzteil kostet mindestens 1.000 Euro, wenn sie beim ersten Versuch das richtige Teil austauschen. Sonst das Doppelte. Ein Haufen Geld für ein Fahrzeug mit 450.000 km und 14 Jahren auf dem Buckel.</p>
<h2 id="warum-so-unklar">Warum so unklar?</h2>
<p>Glücklicherweise können wir vorübergehend das Auto meiner Mutter ausleihen. Auch ein ähnlich alter 1er BMW, aber mit &ldquo;nur&rdquo; 50.000 km und ein Cabrio. Wir merken gerade im Campingurlaub, dass ein Cabrio nichts für uns ist. Und Überraschung: Auf der Autobahn bei Neapel macht es &ldquo;Pling&rdquo; und ein Lenkradsymbol erscheint. Beschreibung des Fehlers? &ldquo;Irgendwas mit der Lenkung&rdquo;. Dabei hat das Auto meiner Mutter sogar ein richtiges System mit Display. Geht es dann nicht genauer? Zumal die Lenkung einfach normal funktionierte. Gut, nach einem Neustart des Autos war der Fehler weg, aber trotzdem:</p>
<p>Warum so unklar?</p>
<p>Meine CPU kann mit für jeden einzelnen Kern die Spannung, den anliegenden Strom, die Temperatur und was weiß ich noch ausgeben. Bei einem Fehler sehe ich genau, wo es Abweichungen gibt. Und die Autos? Irgendwo bei der Lenkung und allen damit zusammenhängenden Systemen ist ein Fehler. Mehr sag ich dir aber nicht. Warum nicht? Sollte es nicht recht einfach sein zu wissen, bei welchem Teil der Fehler auftritt? Der Fehler wird doch erzeugt! Und könnte man nicht einfach noch ein paar 2 Cent teure Sensoren verbauen und Probleme frühzeitiger erkennen und klarer ausweisen? Servomotor benötigt mehr Energie zu Drehen, weil nicht gut geschmiert? Könnte man sicher auslesen und anzeigen, wenn man es wollte.</p>
<p>Ich vermute aber, zwei Gründe sprechen für die Autohersteller dagegen: Erstens würde man sich so die Fahrten in die Werkstatt ersparen und zweiten wäre dann für alle sichtbar, wie das Fahrzeug aufgebaut ist - und wie gut.</p>
<p>Tja, so bleibt einem nichts. Neues Fahrzeug mit noch mehr Technik und noch weniger Transparenz. Die Lobby macht ihren Job gut.</p>
]]></content:encoded>
      <category>Opinion</category>
      <category>personal</category>
      <category>automotive</category>
      <category>maintenance</category>
    </item>
    <item>
      <title>Cloud first? Nicht privat</title>
      <link>https://kernic.net/de/cloud-first-not-for-private-use/</link>
      <pubDate>Sat, 19 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
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      <description>Nicht erst seit Donald Trump President der USA geworden ist sollte man sich genau überlegen, ob man seine Daten einer, meist von US-Unternehmen betriebenen, Cloud anvertrauen will. Gerade privat ist das sehr verlockend, da der Wartungsaufwand gering ist. Die Kontrolle dafür aber auch.</description><enclosure url="https://kernic.net/media/audio/cloud-first-not-for-private-use-de.mp3"
                 type="audio/mpeg" length="2807815"/><itunes:title>Cloud first? Nicht privat</itunes:title>
      <itunes:author>Kernic</itunes:author>
      <itunes:summary>Nicht erst seit Donald Trump President der USA geworden ist sollte man sich genau überlegen, ob man seine Daten einer, meist von US-Unternehmen betriebenen, Cloud anvertrauen will. Gerade privat ist das sehr verlockend, da der Wartungsaufwand gering ist. Die Kontrolle dafür aber auch.</itunes:summary>
      <itunes:image href="https://kernic.net/logo.png"/>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit><content:encoded><![CDATA[<h2 id="was-ist-cloud-überhaupt">Was ist Cloud überhaupt?</h2>
<p>Als Cloud bezeichne ich Dienstleistungen, bei welchen man keine festen Ressourcen und Systeme hat, sondern die Dienstleistung komplett unabhängig irgendwelcher Hardware angeboten wird. Dropbox war einer der ersten großen Clouddienstleister, aber auch Google mit ihrer Officelösung oder Amazon AWS mit dynamisch skalierenden Ressourcen. Das eigentlich System wird dabei vom Anbieter verwaltet und man kann genau den Service nutzen, den man gebucht hat. Speicherplatz, Office oder Rechenpower.</p>
<p>Im Gegensatz dazu stehen die selbst gehosteten Lösungen. Man kann nicht schnell Ressourcen zubuchen und die Verwaltung des kompletten Systems liegt beim Nutzer. Das Fachwissen muss hier deutlich größer sein, aber auch die Kosten müssen bedacht werden. Welche Leistung brauche ich? Brauche ich sie durchgehend und wenn nicht, kann ich Spitzen glätten und stattdessen schwächere Hardware nutzen? Welche Software setze ich überhaupt ein und wie sichere ich diese und das System darunter ab?</p>
<h2 id="vorteile-der-cloud">Vorteile der Cloud</h2>
<p>Man sieht recht schnell, für den Endnutzer sind Cloudlösungen sehr angenehm. Dropbox oder OneDrive herunterladen, installieren, einloggen und Ordner auswählen. Schon werden die Dateien in die Cloud synchronisiert und wieder zurück. Google Docs öffnen, einloggen und losschreiben. Gesichert wird automatisch, installiert werden muss nichts.</p>
<p>Aber selbst für professionelle Anwender ist es verlockend. Schnell eine kleine Homepage aufsetzen? AWS öffnen, Webressourcen buchen und der Webserver ist in wenigen Minuten einsatzbereit. Wenn die Seite beliebter wird als erwartet, dann fügt man einfach Leistung dazu, wenn das nicht sogar automatisch bis zu einem gesetzten Limit passiert.</p>
<p>Auf der Arbeit sehe ich die Vorteile auch regelmäßig und ich habe auch ein aktuelles Beispiel. Unserer OCR Lösung, also das Auslesen von Text aus eingescannten Dokumenten, funktioniert zwar gut, aber nicht so gut wie wir es gerne hätten. Dank Cloud mieten wir jetzt absolut flexibel GPU Leistung bei einem Anbieter und können überprüfen, ob sich mit GPU und KI die Erkennung verbessern lässt. Wird sie besser, aber mehr Power wäre sinnvoll? Einfach mehr Power buchen. Verbessert sich nichts? Dann schalten wir halt wieder ab.</p>
<h2 id="nachteile-der-cloud">Nachteile der Cloud</h2>
<h3 id="für-die-anbieter">Für die Anbieter</h3>
<p>Clouddienste können also einfach und flexibel sein. Am Ende sind hinter der Cloud noch immer physische Server. Der eigentliche Unterschied ist die Software darauf. Diese Software muss geschrieben werden und muss gewartet werden. Die Server müssen gekauft und betrieben werden. Das Risiko der Auslastung liegt jetzt aber beim Anbieter. Da Clouds flexibel sein sollen muss eine gewisse Überkapazität vorhanden sein, um kurzfristig auf Kundenwünsche reagieren zu können. Gibt es doch keinen Bedarf, dann zahlt der Anbieter für die Kapazität ohne Einnahme zu diesen.</p>
<p>Das ist einer der Gründe, warum hauptsächlich große und breiter aufgestellte Unternehmen Clouddienste anbieten. Amazon braucht selbst viel Leistung, ist aber intern sicher flexibel in der Zuteilung. Ungenutzt Kapazitäten nutzen sie für eigene Zwecke, bis sie jemand braucht und dafür bezahlt. Wird Leistung frei, dann wird diese für interne Berechnungen verwendet. Kleine Unternehmen haben nicht genügend flexible Aufgaben für so ein Vorgehen.</p>
<h3 id="für-die-gewerblichen-kunden">Für die gewerblichen Kunden</h3>
<p>Im vorherigen Absatz sieht man, dass die Anbieter ein gewisses Risiko übernehmen. Dieses Risiko wollen sie aber nicht alleine eingehen und preisen es dementsprechend ein. Aber auch die Verwaltungssoftware und Schnittstellen müssen erstellt und gewartet werden. Ein Zusatzaufwand, der auch bezahlt werden muss. Wenn man seinen Ressourcenbedarf und seine Softwareumgebung genau kennt, dann braucht man diese Flexibilität nicht und kommt vermutlich mit einer klassischen Lösung günstiger weg.</p>
<p>Dabei wurde das Thema in den letzten Jahren auch stark Schwarz-Weiß gesehen. Cloud-Only oder On-Premise-Only waren die Wege. Inzwischen haben viele erkannt, dass auch ein Mischbetrieb möglich ist. Cloud-First wäre so etwas. Neue Projekte werden erst in der Cloud umgesetzt und dort evaluiert. Funktionieren die und ist deren Bedarf klar ermittelbar, dann können sie auf eigene Hardware umgezogen werden. Oder sie bleiben in der Cloud, wenn man flexibel sein möchte. Man schaut je nach Anwendungsfall.</p>
<h3 id="für-privatkunden">Für Privatkunden</h3>
<p>Bei Privatkunden sieht das Thema dann doch etwas anders aus. Hier geht es weniger um pure Leistung, sondern mehr um Dienstleistungen. Die Anbieter machen die Cloud durch einfache Handhabung extrem schmackhaft. Bei Start eines neuen PCs wird einem direkt die Datensicherung in OneDrive angeboten. Backup des iPhones? Nutz doch die iCloud! Notizen? Immer synchronisiert bei Notion, Evernote und Co, und damit immer dabei. Immer dabei und immer beim Anbieter. Viele geben an, die Daten zu verschlüsseln, aber kontrollieren kann man das kaum. Man vertraut hier darauf, dass der Anbieter die Daten privat hält und gleichzeitig für deren Sicherheit und Verfügbarkeit sorgt.</p>
<p>Dazu ist man vom Anbieter abhängig. Vor knapp 10 Jahren war Evernote das Notizprogramm auf dem Markt. Schnell, schlank und mit guten Funktionen, auch dank nativen Anwendungen für jede Umgebung. Diese zu pflegen und auf gleichem Funktionsstand zu halten war für Evernote aber extrem schwierig und aufwändig. Also entschied sich das Unternehmen, stattdessen eine universelle Webapp zu basteln und vergraulte damit viele Kunden. Die Anwendung war plötzlich auf allen Plattformen langsam, hatte weniger Funktionen und dafür aber viele Fehler. Blöd nur, dass ein Umzug tausender Notizen gar nicht so einfach war.</p>
<p>Wunderlist wurde geschlossen und zu Microsoft ToDo, Amazon Photos hat den Dienst eingestellt, Google den RSS Reader und viele weitere Dienste, Sonos bringt eine neue Software mit weniger Funktionen, die Cloud der Überwachungskamera wird abgeschalten und damit ist das Gerät nicht mehr nutzbar, und und und. Die Liste der eingestellten oder deutlich geänderten Dienste ist lang und die Möglichkeiten für die Nutzer sind gering. Meist nur hinnehmen oder wechseln.</p>
<h2 id="fazit">Fazit</h2>
<p>Wäre es gemütlich, wenn die Eigenen Dateien automatisch zu OneDrive synchronisiert werden? Bilder vom iPhone gehen direkt in die iCloud? Und Notizen sind überall verfügbar? Klar ist es das.<br>
Aber hat man dann noch die Kontrolle über seine Daten und Dienste? Kann man sich auf die Dienste verlassen? Leider nein.</p>
<p>Ich selbst nutze recht wenige Clouddienste. Zur Kommunikation Discord, iMessage und WhatsApp. Bei Obsidian nutze ich derzeit den offiziellen Sync Service. Die Daten liegen aber immer noch lokal vor und sind vollständig verschlüsselt. Die Plugins waren alle etwas instabil. Das war es dann schon.</p>
<p>Meine Daten liegen auf einem lokalen NAS mit einem RAID1. Aktuell Synchronisiert, also nicht als Backup. Manche Dienste laufen auf meinem alten Notebook, wichtige Dienste auf einem gemieteten Server. Der bietet deutlich mehr Leistung als ich brauche, aber er läuft 24/7 und ist redundant angebunden. Für Backups brauche ich noch eine Lösung. Hetzner scheint hier gute Angebote für Speicher zu haben. Klassicher Speicher, keine &ldquo;Cloud&rdquo;. Dort könnte ich meine Daten inkrementell und verschlüsselt sichern.</p>
<p>Man sieht aber, Clouds sind einfacher als selbst verwaltet. Trotzdem setze ich, wenn möglich, nicht auf die Cloud sondern auf eine Lösung, die unter meiner Kontrolle steht.</p>
]]></content:encoded>
      <category>Internet</category>
      <category>tech</category>
      <category>privacy</category>
      <category>opinion</category>
    </item>
    <item>
      <title>Mein PC ist am Limit</title>
      <link>https://kernic.net/de/my-pc-is-at-its-limit/</link>
      <pubDate>Mon, 14 Jul 2025 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid isPermaLink="true">https://kernic.net/de/my-pc-is-at-its-limit/</guid>
      <description>Dune: Awakening ist mein neues Hauptspiel geworden, es hat mich einfach gepackt. Aber eine Sache bringt mich um den Verstand: Die Performance. Selbst im Notebook Modus bekomme ich das Spiel nicht auf 60 FPS, wenn überhaupt stabil über 40 FPS. Unreal Engine 5 und meinem PC sei Dank.</description><enclosure url="https://kernic.net/media/audio/my-pc-is-at-its-limit-de.mp3"
                 type="audio/mpeg" length="2083483"/><itunes:title>Mein PC ist am Limit</itunes:title>
      <itunes:author>Kernic</itunes:author>
      <itunes:summary>Dune: Awakening ist mein neues Hauptspiel geworden, es hat mich einfach gepackt. Aber eine Sache bringt mich um den Verstand: Die Performance. Selbst im Notebook Modus bekomme ich das Spiel nicht auf 60 FPS, wenn überhaupt stabil über 40 FPS. Unreal Engine 5 und meinem PC sei Dank.</itunes:summary>
      <itunes:image href="https://kernic.net/logo.png"/>
      <itunes:explicit>false</itunes:explicit><content:encoded><![CDATA[<h2 id="so-schlecht-ist-mein-pc-doch-gar-nicht">So schlecht ist mein PC doch gar nicht?</h2>
<p>Eigentlich dachte ich bisher, dass mein PC noch recht potent ist. Die Nvidia RTX 3080 Founder Edition ist erst zwei Generationen alt, 64 Gigabyte Arbeitsspeicher auch eine Menge. Was ich jetzt aber, trotz WQHD Auflösung (also 3440x1440), nicht erwartet hatte war, dass die GPU gar nicht das Problem ist. Meine CPU ist der Flaschenhals. Der i7-8700k ist inzwischen 6 Generationen hinterher und es scheint sich mehr auf dem CPU Markt getan zu haben, als ich dachte.</p>
<p>Dune: Awakening ist ein Unreal Engine 5 Spiel. UE5 ist bekannt dafür, dass man damit vergleichsweise leicht gut aussehende Spiele erstellen kann. Sie ist aber auch bekannt dafür, dass die Spiele oft nicht gut optimiert sind. Epic Games hat die Engine um viele brandneue Effekte erweitert, welche noch nicht gut optimiert sind. Damit haben sie die Messlatte für die Hardware deutlich nach oben geschraubt.</p>
<h2 id="wie-wirkt-sich-das-aus">Wie wirkt sich das aus?</h2>
<p>Cyberpunk 2077 kann ich mit Raytracing mittel und allen anderen Einstellungen auf Ultra mit DLSS Skalierung und ohne Framegenerierung mit ca. 70-90 Frames pro Sekunde spielen. Das Spiel ist zwar schon fünf Jahre alt, aber CD Project Red hat es über die Jahre immer wieder aktualisiert und es ist grafisch noch immer eine Messlatte. Nicht umsonst wird es bei vielen Benchmarks als Referenzspiel verwendet. Aber es ist eben aus eine anderen Zeit mit schwächerer Hardware und auf diese angepasst, trotz aller Aktualisierungen.</p>
<p>Bei Dune: Awakening sieht das anders aus. Das Spiel ist neu und noch nicht optimiert, genau wie die Unreal Engine 5. Der Entwickler Funcom ist dazu auch nicht mit CD Project Red zu vergleichen. Auch wenn Funcom ein etabliertes und erfahrenes Entwicklerstudio ist, sie sind doch kleiner. An Cyberpunk 2077 haben über 500 Personen gearbeitet. Das ist die komplette (vermutete) Belegschaft von Funcom über alle Spiele und Verwaltung. An Dune: Awakening haben, im besten Fall, 300 Personen direkt gearbeitet.</p>
<p>Das Ergebnis? Wenn ich die empfohlenen Einstellungen des Spiels oder der Nvidia App verwende, dann liege ich ohne Framegenerierung bei 20-25 FPS. Da meine Grafikkarte noch kein DLSS Framegenerierung kann muss ich auf FSR ausweichen, in Version 3. Die ist aber einfach nicht gut. Nicht nur Artefakte sind das Problem, sondern auch ein Springen des Bildes. Die einzige Möglichkeit, dass Spiel halbwegs flüssig zu Spielen ist der Low-Performance Notebook Modus. Das ist ein Modus, der die Grafikeinstellungen nochmal tiefer stellt, als es die Option Low kann. Entsprechend sieht das Spiel aber auch aus. Und so viel flüssiger wird er Spaß dann trotzdem nicht. 40-50 FPS sind das Maximum. Dank der neuen Leistungsanzeige von Steam ist auch schnell klar, dass die CPU hier am Röcheln ist und aus dem letzten Loch pfeift.</p>
<h2 id="die-lösung">Die Lösung?</h2>
<p>Die Frage aller Fragen. Ich habe in meiner Verzweiflung schon gedacht, es liegt an den Nvidia Treibern für Linux und bin, mal wieder, zurück zu Windows. Das hatte die 40-50 FPS überhaupt erst ermöglich, auf Linux lag ich noch 10 FPS drunter. Mit ein paar Optimierungen der Engine.ini Datei kann ich nochmal ein paar FPS rausholen, Wunder bewirkt die aber auch nicht.</p>
<p>Ich bin ehrlich gesagt erstaunt, dass ich mit den miesen FPS überhaupt spielen kann. Aber ich spiele in Dune: Awakening einen Schützen. Versucht mal zu zielen, wenn eure Gegner gefühlt über den Bildschirm stottern. Wie viele Spitdart ich schon in Wände und Böden gesetzt habe, weil die Gegner nicht richtig anvisiert werden können. Ich bin also etwas gefrustet, obwohl mir das Spiel extrem viel Spaß macht.</p>
<p>Eigentlich ist mir klar, ich brauche eine neue CPU. Eine neue CPU heißt aber auch, ein neues Mainboard und neuen DDR5 RAM. Da mein Gehäuse mich seit Jahren mit seiner Größe und Breite nervt also auch ein neues Gehäuse. Linux mit Nvidia ist auch keine gute Kombination, warum nicht also eine neue Grafikkarte dazu? Immerhin sind mit einer AMD RX 9070 XT nochmal 30-60% mehr FPS mehr drin. Und inzwischen können SSDs mit PCIe 5 angebunden werden. 15.000 GBit/s statt 3.500 GBit/s sind nicht zu ignorieren.</p>
<p>Der Preis für das Paket leider auch nicht. 2500 Euro wären dafür fällig. Klar, eine Nvidia RTX 5090 kostet aktuell alleine so viel, aber trotzdem ist es eine Menge Geld. Mein Herz sagt mir: &ldquo;Sofort kaufen&rdquo;. Mein Kopf sagt: &ldquo;Alter, 2500 Euro.&rdquo; Meine Freundin sagt: &ldquo;Mach was du willst.&rdquo; (also &ldquo;Ich bin nicht begeistert.&rdquo;)</p>
<h2 id="was-jetzt">Was jetzt?</h2>
<p>Ich hab keine Ahnung. Als Nerd habe ich natürlich immer Bock auf einen neuen PC. Als verantwortungsvoller &ldquo;Erwachsener&rdquo; ist mir klar, dass das keine kleine Investition ist. Grob komme ich auf knapp 300 Euro Ausgaben für meinen PC pro Jahr über die letzten 10 Jahre gemittelt. Nicht wenig, nicht viel. Eigentlich für ein Hobby absolut okay.</p>
<p>Wenn ich den PC bestelle, dann werde ich hier auf jeden Fall berichten.</p>
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