Auf der Arbeit hatte ich einen großen Schreibtisch. So unordentlich ich gerne bin, meinen Schreibtisch liebe ich aufgeräumt und leer. Ich verwende kaum Papier und so beschränken sich die Gegenstände auf dem Schreibtisch auf die technischem Geräte: Bildschirm, Tastatur, Maus, Lautsprecher, Kopfhörer, Mikrofon, StreamDeck, Ladestation für iPhone und Apple Watch. Aber ich mag es einfach, wenn ich etwas zur Seite stellen kann und es vor mit trotzdem sauber ist.
Die Freude stellte sich ein, der Tisch passt perfekt in den Raum und mein damals neuer 34 Zoll 21:9 Monitor passte perfekt. Meine Freundin war etwas überwältigt von der Größe, erkannte aber sofort ihre Chance. Bei der Größe passen doch zwei Bildschirme auf dem Tisch. Klar, hatte ich ja auch vor, für mich. Sie meinte aber einen zweiten Bildschirm für sie. Und wie wir Männer so sind können wir unseren Frauen nichts abschlagen. Seitdem habe ich nur einen halben Tisch und nur einen Monitor. Meine Freundin sitzt links von mir, braucht Bücher, Papier und Stifte. Der Tisch ist jetzt also nicht mehr so frei, wie ich es gerne mag. Und statt mich von 120cm Breite auf 200cm Breite zu vergrößern habe ich mich jetzt auf 100cm verkleinert.
Zwei Jahre später, also vor zwei Wochen, hatte ich dann genug. Ein Bildschirm ist einfach nicht genug. Seitlich ist kein Platz, aber nach oben geht doch noch. Also habe ich mir bei Amazon eine Tischhalterung für zwei Monitore\ gekauft. Das war gar nicht so einfach. Die meisten sind nicht dafür ausgelegt, dass man die Monitore übereinander anordnet. Natürlich hatte ich für meinen alten Bildschirm keine Kabel mehr, die ich auch direkt noch bestellen durfte. Inzwischen läuft alles, sieht sogar gar nicht so schlecht aus. Nebeneinander wäre mir zwar lieber, aber hauptsache ein zweiter Bildschirm.
Wie sagt es Team Rocket so schön? „Das war mal wieder ein Schuss in den Ofen.“